

Computerbild testet 10 Mäuse für Gamer
10 Mäuse speziell für Gamer müssen sich dem kritischen Urteil der Redakteure des Magazins Computerbild stellen. Den ersten Rang sichert sich die Logitech G502 und überzeugt durch die Zusatzgewicht. Beim Spielen ist die Maus sehr komfortabel. Dahinter reiht sich die Roccat Nyth auf dem zweiten Platz ein. Das Gerät punktet bei den Testern durch das frei wählbare Design. Den Award "Preis-Leistungs-Sieger" erhält die Rapoo VPRO V900 auf dem dritten Platz
Platz
Testergebnisse
Testnote
Preisvergleich
Logitech G502 Proteus CORE 910-004617
Der Testsieger G502 des Schweizer Herstellers Logitech überzeugte mit einer sehr präzisen Umsetzung von Mausbewegungen, guter Ausstattung und Verarbeitung. Was den Testern besonders gefiel: Der Bewegungswiderstand lässt sich mit Zusatzgewichten erhöhen. Ebenfalls gut: Wer die spürbare Rasterung beim Drehen des Mausrades nicht mag, kann sie ganz einfach abstellen.
gut (2,1)
ROCCAT NYTH
Die sehr genau arbeitende Nyth ist einzigartig: Mit dem beigelegten Extra-Seitenteil lässt sich die Mausgröße anpassen. Zudem hat die Nyth an der linken Seite Kontakte für bis zu zwölf Bedientasten – im Paket sind zwei Knopfsätze mit sechs oder zwölf Tasten. ...
gut (2,2)
Mad Catz R.a.t. PRO X Ultimate
Eine wie keine: Breite und Länge der R.A.T. Pro X können Zocker je nach Belieben vergrößern oder verkleinern – so lässt sich die Gaming-Maus an große und kleine Spielerhände anpassen. Ebenfalls gut: Der Sensor für die Abtastung von Bewegungen steckt in einem Modul – beim Kauf können Kunden zwischen drei Typen mit Abtasttiefen von 5200 bis 8200 dpi wählen.
gut (2,2)
Mionix NAOS 8200
Das schwedische Unternehmen Mionix landete mit seinem Top- Modell Naos 8200 im Mittelfeld. Den Testern gefiel die Form, die Maus liegt auch nach einer längeren Session angenehm in der Hand. Und auch bei Präzision und Reaktionszeit überzeugte die Naos. Mit 99 Gramm ist sie aber einen Tick zu leicht – das genaue Anvisieren eines Gegners ist so nicht immer möglich.
gut (2,5)
Rapoo VPRO Gaming V900
Die Rapoo VPro V900 ist nicht nur vergleichsweise günstig, sondern auch richtig gut – so erreichte sie den Preis- LeistungsSieg. Sie setzt Mausbewegungen präzise und schnell um, der Bewegungswiderstand ist nahezu ideal. Was fehlt zur Top- Maus? Die V900 ist zwar nicht überfrachtet, die Ausstattung aber etwas dürftig. Und die seitlich gummierten Flächen sind nicht jedermanns Sache.
gut (2,5)
Speedlink Kudos Z-9 Gaming Mouse (SL-6391-RD)
Die SpeedLink ist mit einem Gewicht von 110 Gramm etwas zu leicht für eine genaue Steuerung – besonders in hektischen Spielszenen oder beim schnellen Anvisieren des Gegners stört das. Einmalig: Per Smartphone-App (für Android und iOS) lassen sich Einstellungen ändern, etwa die Abtasttiefe, aber auch Tasten mit Befehlen und Makros programmieren.
gut (2,5)
Razer Mamba Tournament Edition
Die Mamba ist nicht mit Tasten überfrachtet, liegt angenehm in der Hand und zeichnet sich durch hohe Präzision aus. Dafür hätte aber auch ein 4000- dpi-Sensor gereicht – die Mamba hat sogar eine 16 000-dpi-Linse. Bei Verwendung der maximalen Abtasttiefe hätte jede winzige Bewegung eine totale Änderung des Blickwinkels zur Folge – Spielen ist so kaum möglich.
befriedigend (2,6)
Sharkoon Drakonia Black Gaming Laser Maus 8200 dpi (11 Tasten) schwarz
Günstig und gut? Nicht ganz: Die Drakonia erreichte nur ein „befriedigend“. Die Gründe: Sie ist etwas groß – für Spieler mit kleinen Händen sind daher nicht alle der sechs Zusatztasten problemlos erreichbar. Zudem sind die Tasten etwas wackelig, die Verarbeitung wirkt nicht wie aus einem Guss. Gut: Der Bewegungswiderstand lässt sich mit den mitgelieferten Gewichten erhöhen.
befriedigend (2,7)
STEELSERIES RIVAL 300 FADE EDITION
Die Rival 300 Fade Edition hat eine etwas eigenwillige Farbgebung, aber wenig Schnickschnack an Bord. Die Bedienung klappt blind, selbst bei der ersten Verwendung – kinderleicht. Mausbewegungen und Eingaben per Tasten überträgt sie ohne lästige Verzögerungen zum PC. Als etwas störend empfanden die Tester die seitlich geriffelte Fläche und den unübersichtlichen Treiber.
befriedigend (2,8)
HAMA URAGE REAPER NXT.
Ist die Hama ein Preisbrecher? Nein! Sie ist zwar die günstigste Maus im Test, hat aber ein paar Nachteile: Durch das offene Gehäuse strahlt den Spieler die Beleuchtung an. Das ist zwar ein Hingucker, aber ob Zocker das auch auf Dauer ertragen? Zudem ist das Gehäuse der Hama sehr kantig – das ist unangenehm und stört insbesondere bei längeren Spiele-Sessions.