Espresso ist ein unverzichtbarer Genuss für Kaffeeliebhaber. In der Ausgabe 12/2024 testet das ETM Testmagazin Espressomaschinen ohne Mahlwerk bis 1.000 Euro und kürt die Krups Authentic+ XP384G zum Testsieger. Sie überzeugt mit intuitiver Bedienung, hochwertiger Verarbeitung und beeindruckender Espressoqualität. Der Energiesparsieger ist die ETA Coffitto, die durch schnellen Aufheizvorgang und sparsamen Betrieb punktet. Beide Modelle bieten solide Leistung und richten sich an Nutzer, die Wert auf Funktionalität und Effizienz legen.
Espresso steht für Genuss pur – intensiv und aromatisch. In der Ausgabe 12/2024 testet das ETM Testmagazin Espressomaschinen mit Mahlwerk und kürt die De’Longhi La Specialista Opera EC9555.M zum Testsieger. Sie überzeugt mit exzellenter Espressoqualität, einfacher Bedienung und vielseitigen Funktionen. Auch die KitchenAid 5KES6551 beeindruckt durch ikonisches Design und leises Mahlwerk. Preis-Leistungssieger wird die Gastroback Design Espresso Advanced Duo, die trotz Einfachheit hochwertige Ergebnisse liefert.
Zu Beginn des Jahres 2024 vergleicht Computer Bild 9 Siebträgermaschinen. Dabei fällt auf, dass kein Gerät eine "sehr gute" Bewertung erreichen kann. Dafür dürfen sich 5 Maschinen über eine "gute" Note freuen. Den Testsieger-Award verleihen die Testerinnen und Tester an die Graef Contessa. Sie punktet durch eine hochwertige Verarbeitung, einen Wasserfilter und eine gute Vorwärmfunktion. Allerdings muss sie ohne Mühle auskommen und ist recht ausladend.
Müssen gute Espressomaschinen immer teuer sein? Wie der Espressomaschinen-Test der Test Bild (03/2023) zeigt, müssen Nutzerinnen und Nutzer für eine sehr gute Maschine leider auch sehr viel Geld ausgeben. Der Testsieger, die Graef Contesso, kostet mehr als 1600 Euro. Auch die zweitplazierte Maschine, die De´Longhi La Specialista Maestro EC 9865, kostet deutlich über 1000 Euro.
Finde die perfekte Espressomaschine für deine Küche. Alles zu Bar-Druck, Mahlwerk und Kesselsystemen für den perfekten Barista-Genuss zu Hause.
Zuletzt aktualisiert: 09.04.2026
Die besten Espressomaschinen im Überblick
Der Weg zum perfekten Espresso führt in der Regel an einer klassischen Siebträgermaschine nicht vorbei. Während Kaffeevollautomaten auf Knopfdruck funktionieren, bieten dir diese Geräte die volle Kontrolle über Druck, Temperatur und Mahlgrad. So holst du das Maximum an Aroma aus deinen Bohnen heraus.
Design Espresso Piccolo Pro
Vorteile
Sehr kompaktes Design, das auch in kleinen Küchen wenig Platz beansprucht.
Schnelle Aufheizzeit durch das effiziente Thermoblock-Heizsystem.
Einfache und intuitive Bedienung über wenige Tasten.
Solide Verarbeitung mit hochwertigem Edelstahlgehäuse.
Nachteile
Der Wassertank ist aufgrund der kompakten Bauweise recht klein.
Die Tassenhöhe ist begrenzt, was die Nutzung großer Gläser erschwert.
Die Dampflanze benötigt etwas Übung für ein optimales Milchschaumergebnis.
Fazit: Eine platzsparende und solide Espressomaschine für Einsteiger, die Wert auf ein kompaktes Design und schnelle Einsatzbereitschaft legen.
Worauf beim Kauf achten?
Der richtige Druck und die Temperatur
Für einen echten Espresso ist ein Druck von mindestens 9 Bar entscheidend, der das Wasser durch das fein gemahlene Kaffeepulver presst. Nur so entsteht die charakteristische goldbraune Crema und das volle Aroma. Viele Hersteller werben mit Pumpendrücken von 15 oder 19 Bar, was jedoch nur die maximale Leistung der Pumpe beschreibt. Wichtiger ist, dass am Siebträger selbst ein konstanter Druck anliegt.
Hinweis
Die ideale Brühtemperatur liegt zwischen 90 und 94 Grad Celsius. Achte auf Maschinen mit PID-Steuerung, da diese die Temperatur digital überwachen und Schwankungen während des Brühvorgangs minimieren.
Kesselsysteme: Einkreiser, Zweikreiser oder Thermoblock
Die Wahl des Heizsystems bestimmt, wie schnell du zwischen Espressobezug und dem Aufschäumen von Milch wechseln kannst:
Einkreiser: Diese Modelle nutzen einen Kessel für beides. Da Dampf eine höhere Temperatur benötigt als Espresso, musst du nach dem Kaffeebezug kurz warten, bis die Maschine hochgeheizt ist.
Zweikreiser: Hier gibt es zwei getrennte Wasserkreisläufe. Du kannst gleichzeitig Espresso beziehen und Milch aufschäumen, was besonders praktisch ist, wenn du häufig Cappuccino trinkst.
Thermoblock: Diese Systeme funktionieren wie ein Durchlauferhitzer. Sie sind extrem schnell einsatzbereit und punkten durch ihre kompakte Bauweise, bieten aber bei günstigen Modellen eine etwas geringere Temperaturstabilität.
Integriertes Mahlwerk oder separate Mühle?
Frisch gemahlene Bohnen sind die Grundvoraussetzung für gute Qualität. Ein integriertes Mahlwerk spart Platz und erleichtert die Handhabung, da die Dosierung oft direkt in den Siebträger erfolgt. Professionelle Nutzer bevorzugen hingegen oft separate Mühlen, da diese meist noch feinere Abstufungen ermöglichen und im Falle eines Defekts einfacher ausgetauscht werden können.
Tipp
Investiere lieber etwas mehr in eine gute Mühle als in die Maschine selbst. Ein ungleichmäßiges Mahlergebnis führt zu Überextraktion (bitter) oder Unterextraktion (säuerlich), egal wie teuer die Espressomaschine war.
Material und Verarbeitung
Hochwertige Maschinen setzen auf schwere Materialien. Eine Brühgruppe aus Messing oder Edelstahl hält die Temperatur deutlich besser als Komponenten aus Kunststoff oder Aluminium. Auch das Gewicht des Siebträgers selbst ist ein guter Indikator für Qualität, schwere Ausführungen liegen nicht nur besser in der Hand, sondern unterstützen auch die thermische Stabilität beim Brühvorgang.
Für wen eignet sich welches System?
Die Entscheidung hängt stark von deinen Gewohnheiten und deinem Budget ab. Wer nur gelegentlich einen Espresso trinkt, stellt andere Anforderungen als jemand, der Gäste mit Kaffeespezialitäten bewirtet.
Kriterium
Einkreiser / Thermoblock
Zweikreiser / Dualboiler
Nutzerprofil
Espresso-Puristen, Gelegenheitsnutzer
Cappuccino-Fans, Vieltrinker
Aufheizzeit
Meist sehr schnell (1-5 Min)
Deutlich länger (10-20 Min)
Gleichzeitigkeit
Nacheinander (Wartezeit nötig)
Gleichzeitiges Beziehen & Schäumen
Achtung
Vermeide billige Zentrifugenmaschinen aus dem Discounter. Diese erzeugen zwar Schaum, aber keinen echten Druck. Das Ergebnis hat geschmacklich wenig mit einem echten Espresso zu tun.
Häufige Fragen
Den Siebträger und die Brühgruppe solltest du nach jedem Gebrauch kurz mit Wasser durchspülen. Eine gründliche Reinigung mit Fettlöser-Tabletten ist je nach Nutzung alle ein bis zwei Wochen ratsam. Die Milchschaumdüse muss zwingend nach jeder Benutzung gereinigt werden, um Bakterienbildung zu vermeiden.
Schmeckt der Kaffee bitter, ist er meist zu fein gemahlen oder die Temperatur war zu hoch. Ein saurer Geschmack deutet auf zu grobes Kaffeemehl oder eine zu niedrige Brühtemperatur hin. Experimentiere in kleinen Schritten mit dem Mahlgrad, bis der Espresso in etwa 25 bis 30 Sekunden durchläuft.
Langfristig ja. Die Kosten pro Tasse sind bei ganzen Bohnen deutlich niedriger und die Qualität ist bei korrekter Einstellung um Längen besser. Zudem sparst du eine Menge Müll ein und hast die Freiheit, jede beliebige Rösterei auszuprobieren.
Ja, ein passender Tamper ist unerlässlich. Das Kaffeepulver muss gleichmäßig und mit ausreichendem Druck im Sieb verdichtet werden, damit das Wasser keinen Weg des geringsten Widerstands findet (Channeling), sondern das Aroma gleichmäßig extrahiert.
Beliebte Espressomaschinen
PHILIPS baristina
Vorteile
Integriertes Mahlwerk ermöglicht die Verwendung frischer Kaffeebohnen für volles Aroma.
Kompaktes und ästhetisches Design mit hochwertigen Elementen in Eschenholz-Optik.
Einfache Bedienung durch ein intuitives One-Touch-System für schnellen Espresso.
Hoher Pumpendruck von 16 bar sorgt für eine gute Extraktion und Crema-Bildung.
Nachteile
Kein integriertes Milchsystem für die Zubereitung von Cappuccino oder Latte Macchiato.
Eingeschränkte manuelle Einstellmöglichkeiten für Mahlgrad oder Kaffeestärke.
Sage The Barista Pro
Vorteile
Sehr kurze Aufheizzeit dank des ThermoJet-Heizsystems.
Intuitive Bedienung über das übersichtliche LCD-Display.
Präzise Einstellungsmöglichkeiten für Mahlgrad und Extraktion.
Integrierte Mühle spart Platz und ermöglicht einen direkten Workflow.
Nachteile
Das Gehäuse besteht teilweise aus Kunststoff, was die Wertigkeit mindert.
Die Reinigung der integrierten Mühle ist etwas aufwendiger als bei externen Geräten.
Durch die kompakte Bauweise ist der Wassertank vergleichsweise klein dimensioniert.
Fazit: Die Philips Baristina ist eine stilvolle und unkomplizierte Lösung für Espresso-Liebhaber, die Wert auf frische Bohnen und ein minimalistisches Design legen.
Die Dampflanze benötigt aufgrund der hohen Leistung etwas Übung für perfekten Milchschaum.
Fazit: Die Sage The Barista Pro ist eine leistungsstarke und benutzerfreundliche Siebträgermaschine, die sich ideal für Einsteiger und ambitionierte Heim-Baristas eignet.